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Landschaf(f)t nutzen
Eine Ausstellung zum Thema Landnutzungswandel und Bioenergie
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Landschaf(f)t nutzen
Eine Ausstellung zum Thema Landnutzungswandel und Bioenergie
12. März - 28. November 2010 im Freilichtmuseum Hessenpark

Bioenergie - was ist das?

Die Nutzung von Biomasse für die Energieerzeugung wird als Bioenergie bezeichnet. Biomasse stellt dabei eine ökologische, immer wieder nachwachsende Energiequelle dar. Nicht jede Art von Biomasse eignet sich gleichermaßen für die Energiegewinnung. Vor allem Holz, Stroh, Mais, Getreide, Raps und Zuckerrüben werden in unseren Landschaften auf unterschiedlichen Wegen als Energielieferanten genutzt.

 

Biogas

Durch Vergärung von Gülle und Pflanzensilage, vor allem aus Mais, wird in Biogasanlagen Methan gewonnen. Dieses Gas kann direkt in Blockheizkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt werden. Nach der Aufbereitung in einer Gasreinigungsanlage kann das Methan in das Erdgasnetz eingespeist werden oder findet als Kraftstoff für Erdgasautos Verwendung.

 

Biogas


Biokraftstoff

Biokraftstoffe können aus verschiedenen Pflanzen und auf unterschiedliche Weise gewonnen werden. Bioethanol kann beispielsweise aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr, aber auch aus Mais, Getreide und Kartoffeln hergestellt werden. In Deutschland erhält man Bioethanol fast ausschließlich aus Zuckerrüben. Biodiesel wird vor allem aus Raps produziert und entsteht durch die Verarbeitung von Rapsöl.

 

Biokraftstoff


Verbrennung

In Biomasseheizkraftwerken wird aus Biomasse Wärme und Strom erzeugt. Als Rohstoffe werden dabei vor allem Holz aus der Forstwirtschaft und aus Kurzumtriebsplantagen genutzt. Auch in Wohnhäusern können kleine Anlagen, so genannte Pelletheizungen, zur Wärmeerzeugung dienen.

 

Feuer